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M12

M12 (NGC 6218) ist ein Kugelsternhaufen im Sternbild Schlangenträger mit der Position Rektaszension 16h 47m 14s und Deklination -01d 56m 55s J2000.0 (Goldsbury 2010). Aus seiner Entfernung von etwa 15300 Lichtjahre (Harris 1996 VizieR VII/202) und seiner scheinbaren Größe von 14,5 arcmin (Kepple 1998) ergibt sich für den Kugelsternhaufen ein Durchmesser von 65 Lichtjahren.

M12 aufgenommen mit einem Takahashi TOA-150 Refraktor und einer Finger Lake Instrumentation FLI-ML8300c CCD Kamera. Norden ist oben links, Osten unten links.

M12 aufgenommen mit einem Takahashi TOA-150 Refraktor und einer Finger Lake Instrumentation FLI-ML8300c CCD Kamera. Norden ist oben links, Osten unten links.

Ein Bild mit Anmerkungen findet sich hier.

Charles Messier notierte am 30. Mai 1764 zu diesem Sternhaufen: “Nebel entdeckt in der Schlange zwischen dem Arm und der linken Seite des Schlangenträgers; dieser Nebel enthält keine Sterne; er ist rund und sein Licht ist schwach; nahe dieses Nebels befindet sich ein Stern der 9. Größenklasse. … [Nébuleuse découverte dans le Serpent, entre le bras & le côté gauche d’Orphiucus; cette nébuleuse ne contient aucune étoile; elle est ronde & sa lumière foible; prés de cette nébuleuse, est une étoile de la neuvième grandeur. …]” (Messier 1781).

John Louis Dreyer beschrieb NGC 6218 in seinem New General Catalog: “Very much remarkable, globular cluster, very bright, very large, irregular round, gradually much brighter in the middle, well resolved, clearly consisting of stars, stars of magnitude 10 and fainter; = M12 [!! glob. cl. , vB, vL, iR, gmbM, rrr, st 10…; = M12]” (Dreyer 1888 VizieR VII/118).

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M27

M27 (NGC 6853) ist ein planetarischer Nebel im Sternbild Vulpecula mit der Position Rektaszension 19h 59m 36s und Deklination +22d 43m 16s J2000.0 (Skrutskie 2006). Seine Entfernung von uns beträgt 870 Lichtjahre (Gianninas 2011) wobei zu beachten ist, dass die Entfernung zu dieser Art von Objekten notorisch schlecht bestimmbar ist (Gathier 1983). Mit einer scheinbaren Ausdehnung von etwa 8’ x 5’ ergibt sich so eine Größe von doch immerhin 2,0 x 1,2 Lichtjahre.

M27 aufgenommen mit einem Takahashi TOA-150 Refraktor und einer Finger Lake Instrumentation FLI-ML8300c CCD Kamera. Norden ist links oben, Osten links unten.

Ein Bild mit Anmerkungen findet sich hier.

Charles Messier entdeckte den Nebel am 12. Juli 1764 und notierte: “Nebel ohne Sterne, entdeckt im Fuchs (Vulpecula), zwischen den beiden Vorderpfoten, sehr nahe dem Stern 14 dieses Sternbilds, 5ter Größenklasse nach Flamsteed, man kann ihn gut mit einem gewöhnlichen Fernrohr von 3,5 Fuß (Brennweite) sehen, er erscheint oval und enthält keine Sterne …”[ref]Nebéuleuse sans etoile, découverte dans le Renard, êntre les deux pattes de devant, & très-près de l’étoile 14.e de cette constellation, 5.e grandeur du Flamsteed; on la voit bien avec une lunette ordinaire de 3 pieds & demi; elle paroît une forme oval & ne contient aucune etoile …[/ref] (Messier 1781).

John Louis Dreyer schließlich vermerkte in seinem New General Catalog, NGC 6853: “Magnificient, very bright, very large, binuclear, irregularly extended (Dumbbell)”[ref]!!!, vB, vL, biN, iE (Dumbbell)[/ref] (Dreyer 1888 VizieR VII/118).

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