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Sonnentagebuch

Ein digitales Log ist eine tolle Sache. Unteranderem kann ich die Vielzahl von Beobachtungen, die sich über die Jahre hinweg angesammelt haben, einfach und schnell nach allen möglichen Kriterien auswerten und weiterverarbeiten. Über die Jahre habe ich aber auch immer wieder mit Systemwechseln (z.B. von Windows auf Linux und Mac OS X) und/oder dem Transfer der Daten zu einer neuen Software gekämpft. Auch die ständige Angst vor Datenverlust (trotz Backup) hat mich nie vollständig verlassen und so führte ich schon seit einigen Jahren parallel zum digitalen Log eine Beobachtungsbuch aus Papier.

Sonnentagebuch. Hardcover-Buchbindung und Hardcover-Aufdruck, ein Leseband, 128 Seiten doppelseitig bedruckt auf Papier mit einer Grammatur von 100 g/m2

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Sterntagebuch

Ein digitales Log ist eine tolle Sache. Unteranderem kann ich die Vielzahl von Beobachtungen, die sich über die Jahre hinweg angesammelt haben, einfach und schnell nach allen möglichen Kriterien auswerten und weiterverarbeiten. Über die Jahre habe ich aber auch immer wieder mit Systemwechseln (z.B. von Windows auf Linux und Mac OS X) und/oder dem Transfer der Daten zu einer neuen Software gekämpft. Auch die ständige Angst vor Datenverlust (trotz Backup) hat mich nie vollständig verlassen und so führte ich schon seit einigen Jahren parallel zum digitalen Log eine Beobachtungsbuch aus Papier.

Titel des Sterntagebuchs.

Mit etwas Tüftelei und Spielerei habe ich nun das analoge Loggen meiner astronomischen Beobachtungen auf die nächste Ebene gehoben indem ich mir ein eigenes Sterntagebuch habe drucken lassen: Hardcover-Buchbindung und Hardcover-Aufdruck, ein Leseband, 128 Seiten doppelseitig bedruckt auf Papier mit einer Grammatur von 100 g / m2. Etwas Chichi und ein bisschen Glitzer ist also auch dabei – immerhin hat es eine tolle Haptik und es macht meiner persönlichen Meinung nach etwas her.

Inhalt des Sterntagebuch.

Für jede Beobachtung dokumentiere ich

  • # Eine fortlaufende Nummer, die die Beobachtung eindeutig identifiziert.
  • Objekt Das beobachtete Objekt
  • Datum/Uhrzeit Der Begin und das Ende der Beobachtung mit Angabe der Zeitzone
  • Ort Der Ort der Beobachtung mit für die Beobachtung ausreichender Genauigkeit
  • Seeing Die Qualität der Luftruhe in der Antoniadi-Skala
    I. Perfektes Seeing. Das Bild zeigt keinerlei Unruhe.
    II. Gutes Seeing. Das Bild zeigt eine leichte Unruhe mit ruhigen Momenten, die einige Sekunden lang sind.
    III. Mittleres Seeing. Das Bild zeigt ein auffälliges Zittern.
    IV. Schlechtes Seeing. Das Bild zeigt ein ständig störendes Wallen und Wabern.
    V. Sehr schlechtes Seeing. Das Bild ist nicht stabil genug um auch nur eine grobe Skizze machen zu können
  • Transparenz Die Qualität der Atmosphärendurchsicht
    A. Sehr gute Transparenz. Keinerlei Bewölkung.
    B. Gute Transparenz. Leichter Hochnebel.
    C. Mittelmäßige Transparenz. Leichte Cirrusbewölkung oder etwas Hochnebel.
    D. Schlechte Transparenz. Teilweise bewölkt oder Hochnebel.
    E. Sehr schlechte Transparenz. Größtenteils bewölkt.
    F. Extrem schlechte Transparenz. Eine geschlossene Bewölkung.
  • NELM Naked Eye Limiting Magnitude. Der schwächste in UMi sichtbare Stern
  • Temperatur Die Temperatur während der Beobachtung
  • Luftfeuchtigkeit Die relative Luftfeuchtigkeit während der Beobachtung
  • Wind Die Windrichtung und -geschwindigkeit während der Beobachtung
  • Ausrüstung/Optik Eine Auflistung, der für die Beobachtung relevanten, Komponenten.
  • Anmerkungen Eine Beschreibung des visuellen Eindruck des beobachteten Objekts

Anmerkung

Übersichtskarte mit freundlicher Genehmigung von Starry Night www.starrynight.com.