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NGC 2129

NGC 2129 ist ein offener Sternhaufen im Sternbild Zwillinge an der Position Rektaszension 06h 0117 07s und Deklination +23d 19m 18s J2000.0 (Wu 2009). Aus der Entfernung von etwa 4900 Lichtjahre zum offenen Sternhaufen (Kharchenko 2005 J/A+A/438/1163) und der scheinbaren Größe von 7 arcmin (Kepple 1998) ergibt sich für ihn eine Größe von 10 Lichtjahre.

William Herschel entdeckte den offene Sternhaufen am 16. November 1784. Er bezeichnete ihn mit VIII 26 und notierte: ”A cluster of stars of various magnitude, not very rich, 6 arcmin or 7 arcmin diameter”1 (Herschel 1786).

John Louis Dreyer beschrieb NGC 2129 in seinem New General Catalog: “Cluster, pretty large, 40 or 50 stars from 8th to 15th magnitude”2 (Dreyer 1888 VizieR VII/118).

NGC 2129 aufgenommen mit einem Takahashi Epsilon 250 Teleskop und einer SBIG ST-8 CCD Kamera. Norden ist oben, Osten links.

NGC 2129 aufgenommen mit einem Takahashi Epsilon 250 Teleskop und einer SBIG ST-8 CCD Kamera. Norden ist oben, Osten links.

Ein Bild mit Anmerkungen findet sich hier.

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M4

M4 (NGC 6121) ist ein Kugelsternhaufen im Sternbild Skorpion mit der Position Rektaszension 16h 23m 35s und Deklination -26d 31m 33s J2000.0 (Goldsbury 2010). Aus seiner Entfernung von knapp 7200 Lichtjahre (Harris 1996 VizieR VII/202) und seiner scheinbaren Größe von 26,2 arcmin (Kepple 1998) ergibt sich für den Kugelsternhaufen ein Durchmesser von etwa 55 Lichtjahren.

M4 aufgenommen mit einem Takahashi Epsilon 250 Teleskop und einer SBIG ST-10XME Kamera. Norden ist oben, Osten links.

Ein Bild mit Anmerkungen findet sich hier.

Der Kugelsternhaufen wurde von de Chéseaux etwa im Jahr 1746 entdeckt (Frommert 2000).

Charles Messier notierte am 8. Mai 1764 zu diesem Sternhaufen: “Eine Ansammlung von sehr kleinen (schwachen) Sternen; mit einem minderwertigen Teleskop sieht man ihn als neblige Form; diese Sternenansammlung befindet sich nahe Antares …” 1 (Messier 1781).

John Louis Dreyer beschrieb NGC 6121 in seinem New General Catalog: “Cluster, 8 or 10 bright star lines with 5 stars, well resolved, clearly consisting of stars; = M4″ 2 (Dreyer 1888 VizieR VII/118).

William Herschel bemerkte als erster eine balkenförmige Struktur aus 8 oder 10 Sternen, die sich von Südwest durch das Zentrum nach Nordost durch den Sternhaufen zieht “… It contains a ridge of stars running through the middle from south preceding [Südwest] to north following [Nordost]. The ridge contains 8 or 10 pretty bright stars …” (Herschel 1814).

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Notes:

  1. Amas d’étoiles très-petites; aves une foible lunette on le voit sous la forme d’une nébuleuse; c’est amas d’étoiles est placé près d’Antares
  2. Cl, 8 or 10 B st line, with 5 st, rrr; = M4″

NGC 2141

NGC 2141 ist ein offener Sternhaufen im Sternbild Orion mit der Position Rektaszension 06h 05m 55s und Deklination +10d 26m 48s J2000.0 (Wu 2009 Vizier J/MNRAS/399/2146). Bei einer Entfernung von 4033 parsec und einem scheinbaren Durchmesser von 10 arcmin (Dias 2002 VizieR B/ocl) erstreckt sich NGC 2141 über 38 Lichtjahre.

Die Entdeckung des offenen Sternhaufens wird in der Regel Edward Barnard im Jahr 1883 zugeschrieben, eine entsprechende originale Literaturstelle habe ich allerdings bis dato nicht gefunden.

John Louis Dreyer beschrieb NGC 2141 in seinem New General Catalog: “Faint, pretty small, diffused” 1 (Dreyer 1888 VizieR VII/118).

NGC 2141 aufgenommen mit einem Takahashi Epsilon 250 und einer SBIG ST-8 CCD Kamera. Norden ist oben, Osten links.

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Notes:

  1. F, pS, dif