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M39

M39 (NGC 7092) ist ein offener Sternhaufen im Sternbild Schwan an der Position Rektaszension 21h 31m 48s und Deklination +48d 26m 00s J2000.0 (Wu 2009). Aus der Entfernung von etwa 1000 Lichtjahre zum offenen Sternhaufen (Kharchenko 2005 J/A+A/438/1163) und der scheinbaren Größe von 31 arcmin (Kepple 1998) ergibt sich für ihn ein Durchmesser von 9 Lichtjahre.

M39 aufgenommen mit einem Takahashi FSQ-106 Teleskop und einer SBIG STL-11000M CCD Kamera. Norden ist oben, Osten links.

M39 aufgenommen mit einem Takahashi FSQ-106 Teleskop und einer SBIG STL-11000M CCD Kamera. Norden ist oben, Osten links.

Ein Bild mit Anmerkungen findet sich hier.

Charles Messier entdeckte den offenen Sternhaufen am 24. Oktober 1764: “Ansammlung von Sternen nahe dem Schwanz des Schwans; man sieht sie mit einem gewöhnlichen Fernrohr mit dreieinhalb Fuß [Brennweite]”1 (Messier 1781).

William Herschel beobachtet das Objekt am 27. September 1788 (Sweep 866): “Consists of such large and straggling stars that I could not tell where it began nor where it ended. It cannot be called a cluster” (Herschel, William 2009).

John Herschel beobachtete den Sternhaufen am 14. September 1829 (Sweep 209) und katalogisierte ihn als h 2126: “A star of 7th mag, one of a large loose cluster of Stars from 7th to 10th mag; very coarsely scattered, and filling many fields [of view]”2 (Herschel, John 1833).

John Louis Dreyer beschrieb M39 in seinem New General Catalog: “Cluster, very large, very poor, very Little compressed, stars from 7th to 10th magnitude; = M39”3 (Dreyer 1888 VizieR VII/118).

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Sterntagebuch 22.08.2017

Meine Beobachtungen mache ich aus Konstanz heraus. Mein Standort ist ein offener Balkon mit freiem Blick Richtung Süden, Westen und Norden, nach Osten kann ich nur eingeschränkt beobachten. Im Westen steht ein Geschäftshochhaus mit einer auf dem Dach montierten blau leuchtenden Werbeschrift, die aber zusätzlich zu der sonstigen städtischen Lichtverschmutzung nur minder stört. Ich beginne meine Beobachtungen am 22.08.2017 20:45UT und beende sie um 21:30UT. Zu Beginn ist der Mond zu 1% beleuchtet und befindet sich 7° unterhalb des Horizonts. Mit der App Dark Sky Meter bestimme ich die Helligkeit des schwächsten noch mit dem bloßem Auge sichtbaren Stern zu diesem Zeitpunkt zu 6,14 mag, die gemessene Flächenhelligkeit des Himmels im Zenit beträgt 20,17 mag/☐”. Die Atmosphäre zeigt eine gute Transparenz.

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M11

M11 (NGC 6705) ist ein offener Sternhaufen im Sternbild Schild an der Position Rektaszension 18h 51m 05s und Deklination -06d 16m 12s J2000.0 (Wu 2009). Aus der Entfernung von etwa 6100 Lichtjahre zum offenen Sternhaufen (Kharchenko 2005 J/A+A/438/1163) und der scheinbaren Größe von 13 arcmin (Kepple 1998) ergibt sich für ihn eine Größe von 23 Lichtjahre.

M11 aufgenommen mit einem Planewave CDK 17” Teleskop und einer Finger Lakes Instrumentation FLI ProLine PL16803 Kamera. Norden ist oben, Osten links.

M11 aufgenommen mit einem Planewave CDK 17” Teleskop und einer Finger Lakes Instrumentation FLI ProLine PL16803 Kamera. Norden ist oben, Osten links.

Ein Bild mit Anmerkungen findet sich hier.

Der offene Sternhaufen wurde von Gottfried Kirch im Jahre 1681 entdeckt (Halley 1714).

Charles Messier nahm den offenen Sternhaufen am 30. Mai 1764 in seinen Katalog auf: “Ansammlung einer großen Zahl von kleinen [schwachen] Sternen, nahe dem Stern K des Antinous [Südteil des Adlers], die man nur mit guten Instrumenten sieht; mit einem normalen Fernrohr von 3 Fuß [Brennweite] ähnelt sie einem Kometen; in dieser Ansammlung gibt es einen Stern der 8. Größenklasse. Herr Kirch beobachtete sie 1681 …”1 (Messier 1781).

John Louis Dreyer beschrieb NGC 6705 in seinem New General Catalog: “Remarkable cluster, very bright, irregular round, large, rich in stars, star of 9th magnitude, stars of 11 magnitude and fainter ; = M11”2 (Dreyer 1888 VizieR VII/118).

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