Schlagwort-Archive: Widescan III 13mm

M110

M110 (NGC 205) ist eine Galaxie vom morphologischen Typ E5 pec (Batcheldor 2013) im Sternbild Andromeda mit der Position Rektaszension 00h 40m 22s und Deklination +41d 41m 08s J2000.0 (Skrutskie 2006 VizieR VII/223). Aus ihrer Entfernung von knapp 2,6 Millionen Lichtjahre (Tully 2013 VizieR J/AJ/146/86) und ihrer scheinbaren Größe von 19,5’ x 12,5’ (Kepple 1998) ergibt sich für die Galaxie eine Ausdehnung von etwa 15000 x 9600 Lichtjahren.

M31, M32 und M110 aufgenommen mit einem Takahashi FSQ-106 Refraktor und einer SBIG STL-11000M CCD Kamera. Norden ist links, Osten oben.

M31, M32 und M110 aufgenommen mit einem Takahashi FSQ-106 Refraktor und einer SBIG STL-11000M CCD Kamera. Norden ist links, Osten oben.

Charles Messier beobachtete M110 am 10. August 1773 (Messier 1798) nahm die Galaxie aber nicht in seine Katalog auf. Sie wurde erst im Jahre 1966 von Kenneth Glyn Jones nachträglich hinzugefügt.

William Herschel beobachtete die Galaxie am 5. Oktober 1764 und katalogisierte sie als V.18: “Very bright, much extended, 30′ long and 12′ broad. Caroline Herschel”1 (Herschel 1786).

M31, M32 und M110 aufgenommen mit einem Takahashi FSQ-106 Refraktor und einer SBIG STL-11000M CCD Kamera. Norden ist links, Osten oben.

M31, M32 und M110 aufgenommen mit einem Takahashi FSQ-106 Refraktor und einer SBIG STL-11000M CCD Kamera. Norden ist links, Osten oben.

John Louis Dreyer beschrieb NGC 205 in seinem New General Catalog: “Very bright, very large, much extended 165°; very gradually very much brighter in the middle”2 (Dreyer 1888 VizieR VII/118).

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M32

M32 (NGC 221) ist eine Galaxie vom morphologischen Typ cE2 (Batcheldor 2013) im Sternbild Andromeda mit der Position Rektaszension 00h 42m 42s und Deklination +40d 51m 55s J2000.0 (Skrutskie 2006 VizieR VII/223). Aus ihrer Entfernung von knapp 2,5 Millionen Lichtjahre (Tully 2013 VizieR J/AJ/146/86) und ihrer scheinbaren Größe von 11,0’ x 7,3’ (Kepple 1998) ergibt sich für die Galaxie eine Ausdehnung von etwa 8100 x 5400 Lichtjahren.

M31, M32 und M110 aufgenommen mit einem Takahashi FSQ-106 Refraktor und einer SBIG STL-11000M CCD Kamera. Norden ist links, Osten oben.

M31, M32 und M110 aufgenommen mit einem Takahashi FSQ-106 Refraktor und einer SBIG STL-11000M CCD Kamera. Norden ist links, Osten oben.

Ein Bild mit Anmerkungen findet sich hier.

Die erste Beobachtung des Objekts machte Le Gentil am 29. Oktober 1749 (Messier 1781).

Charles Messier beobachtet die Galaxie zum ersten mal im Jahr 1757 und nahm sie am 3. August 1764 in seinen Katalog auf: “Kleiner Nebel ohne Sterne, unterhalb und einige [Bogen-]Minuten von dem [Nebel] des Gürtels der Andromeda [M31] [entfernt]; dieser kleine Nebel ist rund; sein Licht [ist] schwächer als das des [Nebels im] Gürtel [M31]. Herr Gentil entdeckte ihn am 29. Oktober 1749. Herr Messier sah ihn zum ersten mal im Jahr 1757 und er hat keine Veränderung erkannt”1 (Messier 1781).

John Louis Dreyer beschrieb NGC 221 in seinem New General Catalog: “Remarkable, very very bright, large, round; pretty suddenly much brighter to the middle nucleus; = M32”2 (Dreyer 1888 VizieR VII/118).

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M31

M31 (NGC 224) ist eine Galaxie vom morphologischen Typ SA(s)b (Batcheldor 2013) im Sternbild Andromeda mit der Position Rektaszension 00h 42m 44s und Deklination +41d 16m 08s J2000.0 (Skrutskie 2006 VizieR VII/223). Aus ihrer Entfernung von knapp 2,5 Millionen Lichtjahre (Riess 2012 VizieR J/ApJ/745/156) und ihrer scheinbaren Größe von 185’ x 75’ (Kepple 1998) ergibt sich für die Galaxie eine Ausdehnung von etwa 132000 x 53000 Lichtjahren.

M31 mit M32 und M110 aufgenommen mit einem Takahashi FSQ-106 Refraktor und einer SBIG STL-11000M CCD Kamera. Norden ist links, Osten oben.

M31 mit M32 und M110 aufgenommen mit einem Takahashi FSQ-106 Refraktor und einer SBIG STL-11000M CCD Kamera. Norden ist links, Osten oben.

Ein Bild mit Anmerkungen findet sich hier.

Mit einer Helligkeit von 3,4 mag (Gil de Paz 2007 VizieR J/ApJS/173/185) und seiner immensen Größe von 185’ x 75’ (Kepple 1998) ist M31 recht einfach mit bloßem Auge sichtbar. Dem entsprechend stammt der erste schriftliche Bericht von der “kleinen Wolke” bereits aus dem Jahr 964 vom persischen Astronomen Abd-al-Rahman Al-Sufi (Al-Sufi 954).

Charles Messier nahm die Galaxie am 3. August 1764 in seinen Katalog auf: “Der schöne Nebel im Gürtel der Andromeda in Form einer Spindel; Herr Messier hat sie mit verschiedenen Instrumenten untersucht und hat in ihm keinerlei Stern erkannt. Er erinnert an zwei an ihrer Basis zusammengesetzten Hörner oder Pyramiden aus Licht, deren Achse in Richtung Nordwest nach Südost ausgerichtet ist; die zwei Lichtpunkte oder die zwei Gipfel sind 40′ voneinander entfernt; die Basis der beiden Pyramiden ist 15′ [lang]. Dieser Nebel wurde 1612 durch Simon Marius entdeckt und seitdem von verschiedenen Astronomen beobachtet. …”1 (Messier 1781).

John Louis Dreyer beschrieb NGC 225 in seinem New General Catalog: “Very much remarkable, most extremely bright, extremely large, very much extended”2. Zur Sternassoziation NGC 206 in M31 bemerkte er: “Very faint, very large, much extended towards 0°”3 (Dreyer 1888 VizieR VII/118).

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